Startseite

Reizdarm

Reizdarm

Bei dem Reizdarmsyndrom oder auch Colon irritabile (Reizkolon) genannt, handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms, von der eher Frauen als Männer betroffen sind.

Stuhlflora

Unser „neuer“ Stuhlbefund

Seit Herbst 2017 können wir nach langen Testungen endlich unser „neues“ Stuhlprofil anbieten.

Gifte und Schwermetalle im Körper

Gifte und Schwermetalle im Körper

Wir setzen unseren Körper täglich giftigen Stoffen und Schwermetallen aus. Was machen diese toxischen Substanzen mit unserem Immunsystem, wie und wo begegnen sie uns?

Gifte und Schwermetalle im Körper

E. Coli Pathovar –
Wenn der Freund zum Feind wird

Gifte und Schwermetalle im Körper

Adiponectin – Ein interessanter Blutparameter

Adiponectin gehört zu den Fettgewebshormonen (Adipokine) und übt eine Reihe von Funktionen im Körper aus, die das Risiko einer Typ-2-Diabetes, einer Adipositas und einer Arteriosklerose senken.

Arrow
Arrow
Slider

Das HIB Blutanalyselabor in Zahlen

12698

Zufriedene Patienten

862

regelmäßige Einsender

2036

Leser unseres Newsletters

 

Das Reizdarmsyndrom

Bei dem Reizdarmsyndrom oder auch Colon irritabile (Reizkolon) genannt, handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms, von der eher Frauen als Männer betroffen sind. Der Name Colon irritabile ist nicht ganz zielführend formuliert, denn anders als es der Name annehmen lässt, beschränkt sich das Reizdarmsyndrom nicht nur auf den Dickdarm (Colon), sondern kann Beschwerden im gesamten Magen-Darm-Trakt verursachen.

Die Betroffenen leiden dabei unter Darmbeschwerden, bei denen eine körperliche Ursache ausgeschlossen werden kann. Unterschiedliche Aspekte können dabei an der Entstehung des Reizdarmsyndroms beteiligt sein.

Anzeichen, die auf ein Reizdarmsyndrom hinweisen können, sind Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung sowie Blähungen. Da diese Symptome allerdings auf viele unterschiedliche Erkrankungen hindeuten, z.B. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Darmerkrankungen, Magen-Darm-Infekte, Magengeschwüre und Tumore, müssen diese Krankheiten ausgeschlossen werden.

Eine Therapie zur Bekämpfung des Auslösers gibt es nicht, jedoch kann die Umstellung der Ernährung und die Behandlung einzelner Beschwerden durch Medikamente eine Linderung der Symptome hervorrufen.

Im Folgenden wird dieser Artikel die Ursachen, Symptome, Diagnosearten und Therapiemöglichkeiten sowie den Krankheitsverlauf des Reizdarmsyndroms behandeln und vorstellen.

Ursachen

Eine klare Ursachenfindung ist schwierig, da bei jedem Patienten unterschiedliche Faktoren eine Rolle bei der Entwicklung des Reizdarmsyndroms spielen. Was jedoch bekannt ist, dass psychische Einflüsse wie Stress, Kummer und Ärger die Beschwerden negativ beeinflussen und verstärken können. Dennoch handelt es sich bei dem Reizdarmsyndrom um keine psychische Erkrankung. Es ist die Kombination aus verschiedenen Aspekten, die diese Krankheit hervorrufen. Weitere Ursachen können dabei Störungen oder Infektionen des Darmnervensystems sein.

Patienten mit einem Reizdarmsyndrom haben einen sehr empfindlichen Darm. Dieser verfügt über ein eigenes Nervensystem, mit dem dieser den Nahrungstransport und die Darmbewegungen steuert. Beim betroffenen Patienten sind diese Darmbewegungen gestört. Der Nahrungsbrei durchläuft den Magen-Darm-Trakt entweder zu langsam, dann kommt es zu Verstopfungen, oder zu schnell und es kommt zum Durchfall. Auf Luftansammlungen, die durch Darmgase verursacht werden, reagiert der Darm mit Schmerzen.

Ob der Alkohol- und Nikotinkonsum die Entwicklung des Reizdarmsyndroms begünstigt, ist bislang unklar wird aber vermutet. Auch über eine Ernährungsumstellung können die Symptome positiv beeinflusst werden.

Stress hat nachweislich großen Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt. Bei erhöhtem Stress kommt es zu einer ansteigenden Magensaftproduktion und damit zu vermehrten Darmbewegungen.

Es ist festgestellt worden, dass einige Erkrankungen vermehrt im Zusammenhang mit dem Reizdarmsyndrom auftreten; daher könnte man davon ausgehen, dass diese die Entstehung des Syndroms beeinflussen. Dazu zählen folgende Erkrankungen:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Fibromyalgie, dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung mit Muskel- und Sehnenschmerzen
  • Fatigue-Syndrom, beschreibt das andauernde Gefühl von Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Chronische (Kopf-)Schmerzen

Symptome

Zu den Symptomen gehören neben Bauchschmerzen auch das Druck- und Völlegefühl sowie Stuhlunregelmäßigkeiten. Die Darmbeschwerden sind dauerhaft oder wiederkehrend vorhanden. Organische Auslöser können nicht gefunden werden. Weitere Krankheitszeichen sind:

  • Bauchschmerzen und ein Druckgefühl im Bauch, überwiegend im Unterbauch, hinzukommt das Völlegefühl
  • der Blähbauch in Kombination mit Blähungen
  • Veränderungen in der Häufigkeit und Beschaffenheit des Stuhls sowie Durchfall oder Verstopfung (hier ist auch beides im Wechsel möglich), ein weiteres Zeichen für den Reizdarm besteht, wenn der Durchfall nur selten nachts auftritt
  • das Gefühl der unvollständigen Darmentleerung
  • imperativer Stuhlgang (Druckgefühl oder Bauchschmerzen in Verbindung mit ausgeprägtem Stuhldrang)
  • Beschwerden durch psychische Beanspruchung, wie Stress, Nervosität, Angst, Ärger und Kummer, können die Symptome verstärken
  • bestimmte Nahrungsmittel können die Reizdarmsymptome verschlimmern
  • die Anzeichen können von Patient zu Patient stark variieren, sowohl in ihrer Ausprägung als auch in der Menge der auftretenden Symptome
  • je nachdem welche Beschwerden erscheinen, können drei unterschiedliche Arten des Reizdarmsyndroms unterschieden werden:
  1. das Reizdarmsyndrom, bei dem das Symptom der Verstopfung im Mittelpunkt steht
  2. das Reizdarmsyndrom, bei dem das Symptom des Durchfalls im Mittelpunkt steht
  3. das Reizdarmsyndrom, bei dem das Symptom der Bauchschmerzen im Mittelpunkt steht

Diagnose

Bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird, müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, da eine Reihe von Magen-Darm-Infekten Auslöser der Symptome sein könnten. Aus diesem Grund handelt es sich bei der Diagnose Reizdarm um eine Ausschlussdiagnose, wenn eine ärztliche Untersuchung keinen organischen Befund ergibt. Aufgesucht werden sollte hier ein Facharzt oder Heilpraktiker, der sich mit der Thematik gut auskennt.

Wie wird die Diagnose durchgeführt?

  1. Ein ausführliches Gespräch (Anamnese)
  2. Die körperliche Untersuchung
  3. Weitere mögliche Untersuchung (abhängig von dem behandelnden Therapeuten):
  • Blutuntersuchungen (Entzündungswerte, Blutbild, Leberwerte, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenwerte)
  • Test auf Blut im Stuhl
  • Untersuchung des Stuhls auf Parasiten, wie Würmer
  • Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose-Toleranz-Test, Fructose-Toleranz-Test)
  • Test auf Nahrungsmittelallergien

Therapie

Die reguläre Behandlung sieht die Umstellung der Ernährung und die symptomatische Behandlung der Beschwerden mit Probiotika, Präbiotika und Synbiotika vor.

Umstellung der Ernährung:

  • Regelmäßige über den Tag verteilte kleine Mahlzeiten
  • Zeit beim Essen nehmen, kleinere Bissen, gründlich kauen
  • Alkohol nur in Maßen
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich (1,5 bis 2 Liter pro Tag) (bei Herz- oder Nierenschwäche sollten Sie sich vorher an einen Therapeuten wenden)
  • Ballaststoffe können bei Verstopfungen hilfreich sein; aber insbesondere frisches Obst und Gemüse kann in großen Mengen Blähungen verursachen, daher sollten Reizdarmpatienten mit starken Blähungen versuchen, die Masse an Ballaststoffen zu reduzieren und nicht mehr als drei Portionen frisches Obst am Tag zu sich zunehmen

Unterstützende Maßnahmen:

  • Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für ausreichend Erholung
  • Entspannungsmethoden können dabei helfen: Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation
  • Bei Verstopfungen kann körperliche Bewegung den Darm wieder anregen
  • Lokale Wärmeanwendungen bei Bauchschmerzen, z.B. mit einer Wärmflasche (Vorsicht! Nicht auf die nackte Haut! Verbrennungsgefahr!)

Krankheitsverlauf

Der Krankheitsverlauf hängt individuell vom einzelnen Patienten ab.

Je eher Betroffene mit ihrem Therapeuten klären können, was ihre Symptome verursacht, desto besser ist die Prognose. Durch gezielte Umstellung der Ernährung, Vermeidung von Stress und die Anwendung von gezielten Therapiemaßnahmen können die Symptome gelindert werden.

Dieser Artikel soll allein als Informationsquelle für Sie dienen und nicht zur Selbstdiagnose und Behandlung anregen. Bei ähnlichen Beschwerden, wie sie in diesem Artikel geschildert wurden, wenden Sie sich bitte an einen Heilpraktiker oder Arzt. Hierzu können Sie auch gerne unseren Therapeutenfinder nutzen, der den für Sie richtigen Ansprechpartner in ihrer Nähe findet.

Autorin – Carolin Schenkelberg

 

 

Unser „neuer“ Stuhlbefund

Seit Herbst 2017 können wir nach langen Vorbereitungen endlich unser „neues“  Stuhlprofil anbieten. Wir vermischen hier die traditionelle mikrobiologische Untersuchungsanalyse mit der modernen PCR – Analyse. So sind wir in der Lage, mit diesem Profil sehr kostengünstig eine große Übersicht über die Stuhlflora des Menschen abzubilden. Wir untersuchen folgende Aeroben und Anaeroben Bakterienformen und sogenannte Sprosspilze:

  • Bacteroides / Firmicutes  Situation und Ratio
  • Bifidobakterien
  • Campylobacter
  • Citrobacter
  • Enterobacter
  • Klebselia
  • Lactobacillus
  • Eschericha coli ( E – coli )
  • Enterokokken
  • Candida albicans und spp.
  • Cryptococcus spp.
  • Exophalia spp.
  • Saccharomyces spp.
  • Trichosporon spp.

blutanalyselabor.de - Stuhlflora

Natürlich gehört zu diesem Befund auch eine Befund- und Interpretationsmappe für den Patienten sowie auch ein Therapiehinweis für den Behandler.  Die Kosten belaufen sich auf 66,57 Euro für diesen Test, sowie 4,50 Euro für Material und Versand.

Einen Musterbefund können sie im Downloadcenter ( oben rechts ) gerne einsehen.

 

 

Gifte und Schwermetalle im Körper

Wir setzen unseren Körper täglich giftigen Stoffen und Schwermetallen aus.
Was machen diese toxischen Substanzen mit unserem Immunsystem, wie und wo begegnen sie uns?

Die meisten Gifte, die wir im Alltag antreffen, sind für das menschliche Auge unsichtbar und besonders gefährlich. Eine Großzahl an Misch- und Kreuztoxinen kann sich ergeben, wenn wir diese Substanzen über die Nahrung, wie Fisch, Obst und Gemüse oder sogar über das Trinkwasser aufnehmen. Umweltgifte, die sich in Luft und Wasser wiederfinden, können sich stark vermehren und ausbreiten. Dazu gehören z.B. Abgase oder Verbrennungsstoffe von Müllverbrennungsanlagen. Auch Insekten- und Pflanzenschutzmittel enthalten schädliche Stoffe, die den menschlichen Körper angreifen und nachhaltig Schaden zufügen können. Weitere Gifte finden sich in alten Amalgamfüllungen, z.B. Quecksilber, welches im gasförmigen Zustand besonders gefährlich ist, da es unsichtbar, geschmack- und geruchslos ist.

blutanalyselabor.de - Gifte und Schwermetalle im Körper

Kumulations- und Summationsgifte, auch Speichergifte genannt, können vom Stoffwechsel nicht abgebaut werden und lagern sich so in der Leber, den Nieren, im Gehirn- und Nervengewebe ab. Betroffen sein können auch die Bauchspeicheldrüse, die Haut und der Darm sowie das Knochenmark. Kreuzallergien sind eine gesonderte Gefahr. Hierbei handelt es sich um Gifte, die sich gegenseitig in ihrer Wechselwirkung begünstigen und häufig am gleichen Organ oder Zelle angreifen und sich einnisten.

Die Reaktionen des Körpers hängen sowohl von der Menge als auch von der Dosis des zugeführten Giftes ab. Aber nicht nur dies ist ein Kriterium; äußerliche Einwirkungen, wie Körperbau, Zustand des Immunsystems, Vorerkrankungen und Geschlecht spielen eine große Rolle. Im Speziellen sind ältere Menschen und Kinder gefährdet. Mit voranschreitendem Alter lassen die Organfunktionen nach und die Abwehr von schädlichen Substanzen und Krankheitserregern kann nicht mehr ideal geleistet werden. Im Gegensatz dazu sind die Organe des Kleinkindes noch nicht vollkommen entwickelt und können daher nur wenig Gift abbauen bzw. umsetzen und ausleiten.

Neben unserem „Erstanamneseprofil“ haben wir auch unser sogenanntes „Vergiftungsprofil“, in dem viele Parameter getestet werden.

Weiterführende Informationen über unsere Profile erhalten Sie hier: Preisliste: Download Preisliste; EA Profil Informationsmaterial: Flyer Download

 

E. Coli Pathovar – Wenn der Freund zum Feind wird

blutanalyselabor.de - E. Coli Pathovar

 

Adiponectin – Ein interessanter Blutparameter

Adiponectin gehört zu den Fettgewebshormonen (Adipokine) und übt eine Reihe von Funktionen im Körper aus,
die das Risiko einer Typ-2-Diabetes, einer Adipositas und einer Arteriosklerose senken.
Genetische Varianten sind mit einem erhöhten Diabetes-Risiko assoziiert.

In Deutschland sind bereits 6,3 Mio. Menschen zuckerkrank. In 10 Jahren rechnen die Experten mit einer Verdoppelung. Jeder 3. (!) wird an Diabetes erkranken! Bei einem BMI von 35 im Vergleich zu einem BMI von 21 vervierzigfacht sich das Diabetes-Risiko.

blutanalyselabor.de - Adiponectin
Visuelle Darstellung eines Adiponectin Hormons

Immer mehr junge Menschen sind betroffen. Man könnte von einer 3-fachen Epidemie sprechen: Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bindeglied könnte das erst vor einigen Jahren entdeckte Adiponectin sein.

Adiponectin wird in den Fettzellen des Körpers produziert. Sind die Fettspeicher gut gefüllt, wird dieses Hormon herunterreguliert. Damit sinkt die Empfindlichkeit der Zielgewebe gegenüber Insulin, und es entsteht eine endotheliale Dysfunktion. Adiponectin wirkt anti-diabetisch als Insulinsensitizer, anti-inflammatorisch und anti-atherogen. Es verhindert die Aufnahme von oxidiertem LDL in die Makrophagen und somit die Schaumzellbildung.

Je niedriger der Adiponectin-Spiegel, desto höher das Risiko für Diabetes Typ-2, Herzkreislaufkrankheiten, Myokardinfarkt, unabhängig vom Alter, Rauchen, BMI, körperlicher Aktivität, Bluthochdruck, CRP, HbA1c-Wert.

Wir benötigen für die Analyse des Adiponectin ca. 1 ml Serum. Die Dauer der Untersuchung ist in der Regel  ca.  3 – 5 Arbeitstage. Die Kosten belaufen sich auf 27,98 Euro bei Selbstzahlern, sowie 4,50 Euro Transportgebühren.

 

 

 

Textquellen:
www.medicoconsult.de/Adipokine

Bildquellen:
Reizdarmsyndrom: https://de.fotolia.com/id/92533760 | https://de.fotolia.com/id/108088770 | https://de.fotolia.com/id/91713684
Unser „neuer“ Stuhlbefund: https://de.fotolia.com/id/166063840
Gifte und Schwermetalle im Körper: https://de.fotolia.com/id/61176913
E. Coli Pathovar: https://de.fotolia.com/id/124109291
Visuelle Darstellung eines Adiponectin Hormons: https://de.fotolia.com/id/78551994

error: Content is protected !!