Blutabnahme in Braunschweig

Unser Labor bietet Ihnen ab November 2022 die Möglichkeit einer  an, in einem professionellen ärztlich geführten Labor, eine Blutabnahme in Braunschweig durchführen zu lassen.

Die Räumlichkeiten befinden sich im Schloss Carree Braunschweig.

Sie können die entsprechenden Parameter, die sie analysiert haben möchten, auswählen und per Paypal bezahlen. Sie erhalten dann die entsprechenden Unterlagen zugesandt.

Sollten sie vorab eine Beratung benötigen, können sie diese ebenso im Vorfeld bestellen. Die Kosten für diese Beratung liegt bei 30,60 Euro und wird mittels Email durch den Heilpraktiker Holger Baumgarte durchgeführt.

Grosses Blutbild

Erythrozyten (Ery)
Erythrozyten sind kleine, scheibenförmige Zellen und Haupt-Bestandteil des Blutes. Ihre Hauptaufgabe ist der Transport von Sauerstoff aus der Lunge in die verschiedenen Körpergewebe sowie der Rücktransport von Kohlendioxid zurück in die Lunge. Ein erwachsener Mensch mit ca. 80 kg Körpergewicht hat ca. 6 Liter Blut im Körper, darin enthalten sind rund 24-30 Billionen Erythrozyten. Der Blutwert "Erys" ermittelt die Anzahl der Erythrozyten, um zu klären, ob die Versorgung mit Sauerstoff im Organismus sichergestellt ist. Die Ãœberproduktion von Erys nennt man Polyglobulie, die Unterversorgung heißt Anämie. Mehr über Erythrozyten.
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Hämatokrit (Hkt)
Blut Bestandteile: Blutplasma und Blutzellen
Der Hämatokrit-Wert gibt den Anteil der zellulären Bestandteile am Volumen des Blutes an - er beschreibt das Fließverhalten des Blutes. Der Normwert liegt bei Männern bei rund 46% und bei Frauen bei rund 41% - die Abweichung (Toleranz) liegt bei plus-minus 4 Prozent. Im flüssigen Blutplasma schwimmen die Blutzellen, zum größten Teil Erythrozyten (rote Blutkörperchen), aber auch Thrombozyten und Leukozyten. Je mehr Blutzellen vorhanden sind, um so zähflüssiger wird das Blut. Mehr über Hämatokrit
Hämoglobin (Blutwert Hb)

Die Hämoglobin-Konzentration (kurz: Hb) ist Teil des kleinen Blutbildes. Hämoglobin ist ein eisenhaltiger Blutfarbstoff (daher ist Blut rot). Dieses Protein kann Sauerstoff und Kohlendioxid binden. Die Funktionsfähigkeit der Erythrozyten, der Transport von Sauerstoff aus der Lunge in die Zellen und der Rücktransport von Kohlendioxid in die Lunge, ist eng mit der Hämoglobin-Konzentration verknüpft. Wenn sie zu gering ist, deutet das auf eine Blutarmut (Anämie) hin. Zu hohe Werte werden als Polyglobulie bezeichnet. Die Bestimmung des Hb-Wertes erfolgt in der Regel spektralphotometrisch. Mehr über Hämoglobin.

Durchschnittliche Hämoglobinkonzentration (MCHC)

Die mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration (engl. mean corpuscular/cellular hemoglobin concentrationMCHC) bezeichnet die mittlere Hämoglobinkonzentration des Hämatokrits (der Erythrozytenmasse). Beim gesunden Menschen liegt dieser Wert zwischen 33 und 36 Gramm pro Deziliter. Mehr über Durchschnittliche Hämoglobinkonzentration.

Retikulozyten (Reti)

Retikulozyten sind junge, noch nicht voll ausgereifte rote Blutkörperchen - die Vorläufer der Erythrozyten. Anders als die ausgereiften Erythrozyten besitzen sie noch Teile der Erbinformationen (RNA) sowie ein Netz aus Ribosomen. Ein Teil der jungen Retikulozyten wird bereits in den Blutkreislauf abgegeben bzw. mitgespült. Sie wachsen dann im Blut heran. Wenn sie (nach ca. 1 - 2 Tagen) die RNA und die übrigen Zellorganellen abstoßen, sind sie voll ausgereifte rote Blutkörperchen (Erythrozyten) - mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von rund 120 Tagen. Siehe Erythropoese (Bildung der roten Blutkörperchen)

Thrombozyten (Thrombo)

Thrombozyten (auch Blutplättchen genannt) sind Zellen im Blut, die für die Blutgerinnung zuständig sind. Auf manchen Berichten ist der Thrombozytenwert auch als "PLT" ausgegeben, dann handelt es sich um die englische Form ("Platelets" für "Blutplättchen). Thrombozyten haben keine glatte Oberfläche, sondern bestehen aus einem Klumpen feiner Verästelungen mit zahlreichen Tentakeln. Diese liegen normalerweise relativ eng an und werden erst im aktiven Zustand ausgebildet - ansonsten würden sie ineinander verfangen und die Blutgefäße verstopfen. Den Mangel an Thrombozyten nennt man Thrombopenie, wenn zu viele Thrombos im Blut vorhanden sind, spricht man von Thrombozytose.

Leukozyten (Leuko)

Die Leukozyten werden auch als weiße Blutkörperchen bzw. weiße Blutzellen bezeichnet. Sie gehören zum Immunsystem und sind dort Teil der spezifischen und unspezifischen Immunabwehr, weshalb die Unterarten der Leukos zu den Immunozyten (Immunzellen) gehören. Ihre Aufgabe ist es, Krankheitserreger abzuwehren. Im kleinen Blutbild wird lediglich die Anzahl der Leukozyten ermittelt. Es gibt jedoch eine Reihe von Leukozyten-Unterarten. Eine differenzierte Untersuchung der Leukozyten wird Differentialblutbild genannt. Beide zusammen, das kleine Blutbild und die Differentialblutbild, ergeben das sog. große Blutbild. Der Leukozyten-Wert dient dazu. mögliche Entzündungen oder Infektionen im Organismus aufzuspüren. Ein erhöhter Leukozyten-Wert (sog. Leukozytose) legt nahe, dass Reserven aus dem Knochenmark ins Blut abgegeben wurden und die Produktion hochgefahren wurde, weil der Organismus Krankheitserreger und andere körperfremde oder -schädigende Stoffe / Strukturen abwehren will.

Einzelparameter

Alk.Phophatase
Alpha Amylase
ASL Antistreptolysin
Cholesterin ges.
Cholesterin-HDL
Cholesterin-LDL
Cholinesterase
CK-Creatinkinase
CoV-Sars-IGG Antikörper
CRP (C-reaktives Protein)
Gesamteiweiß
Grosses Blutbild mit Diff.
Hämopyrrol aus dem Urin
HLA-B27 (Rheumafaktor)
Holotranscobalmin (Aktiv B12)
Laktat (LDH)
Lipoprotein a
Methylmalonsäure (bei B12-Mangel)
Methylmalonsäure (bei B12-Mangel)
Rheumafaktor
Triglyceride
Vitamin D (25OH)
Vitamin D 1,25

Leberwerte

Leberwerte

Die Leber ist das wichtigste Organ des menschlichen Stoffwechsels. Zudem ist die Leber eine wichtige Drüse, d.h. sie produziert Flüssigkeiten, die in anderen Organen benötigt werden. Erkrankungen der Leber haben daher einen enormen Einfluss auf den gesamten Organismus und das Wohlbefinden.

Albumin
60% der Eiweiße im Blut sind Albumine, 40% Globuline. Albumine werden vor allem in der Leber produziert. Bei einem Leberschaden, z.B. durch eine Leberzirrhose, ist daher die Produktion der Eiweiße verringert. Ist nicht genügend Albumin im Blut, strömt Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe. Jetzt beauftragen
Alkalische Phosphatase
Die Bestimmung der Alkalischen Phosphatase (AP) im Blut kann wichtige Hinweise auf Erkrankungen von Leber und Gallenwegen liefern. Aber auch bei Knochenerkrankungen kann dieser Laborwert erhöht sein. Bei Kindern und Jugendlichen sind erhöhte AP-Werte normal.
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Bilirubin
Warum wird der Bilirubin-Wert gemessen? Bilirubin entsteht beim Abbau der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Bilirubin-Wert ist daher ein Maß dafür, wie viel rote Blutzellen abgebaut werden und wie gut dieses Abbauprodukt über die Leber ausgeschieden wird.
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Cholinesterase
Cholinesterasen sind Enzyme, die Cholin-Verbindungen spalten. Sie werden in der Leber produziert und zirkulieren im Blut. Die Höhe des Cholinesterase-Spiegels im Blut ist ein Maß dafür, wie gut die Leber Eiweiße produzieren kann. Bei einem Leberschaden kann die Leber nicht mehr genügend Eiweiße produzieren.
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GBT
Was ist das? GPT ist die Abkürzung für Glutamat-Pyruvat-Transaminase und wird auch aus Alanin-Aminotransferase bezeichnet (ALT, ALAT). Es handelt sich dabei um einen wichtigen Laborwert, der Aufschluss über die Leberfunktion gibt.
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GGT
GGT (Gamma-GT) Das Enzym Gamma-Glutamyl-Transferase (GGT) kommt vor allem in der Leber, aber auch in Nieren, Gallengängen und im Darm vor. Erhöhte Blutwerte der Aktivität dieses Enzyms können bei Störungen des Gallenflusses sowie bei alkoholbedingten Leberschädigungen auftreten.
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Glutamat Dehydrogenase (GLDH)
Die Glutamat-Dehydrogenase (GLDH) ist ein Enzym für die Herstellung der Aminosäure Glutamat Sie kommt in allen Organen vor, am meisten jedoch in den Leberzellen. Erhöhte GLDH-Werte bedeuten, dass Leberzellen absterben und das Enzym aus dem Inneren der Zellen ins Blut gelangt.
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Nierenwerte

Nierenwerte

Die Niere ist ein sehr feines Filtersystem für das Blut. Sie reguliert den Flüssigkeitshaushalt (z.B. auch für den Blutdruck wichtig) und entfernt Substanzen, die nicht mehr benötigt werden (sog. harnpflichtige Stoffe). Die Niere ist ein sehr sensibles Organ - schon kleine Schädigungen können große Folgen haben. Insofern ist es ratsam, die Nierenwerte stets zu prüfen.
Jede Niere besitzt rund eine Millionen "Funktionseinheiten". So ein sog. Nephron besteht aus einem Nierenkörperchen(Glomerulus) und einem angehängten Nierenkanälchen (Tubulus). Entscheidend ist nun die sog. Glomeruläre Filtrationsrate (GFR) - also: wie viel Blut kann ein Nierenkörperchen (Glomerulus) pro Minute filtern. Zur Berechnung dieser Rate wird meist Kreatinin gemessen. Aber auch der relativ neue Laborwert Cystatin C kommt dafür infrage. Zudem werden die harnpflichtigen Stoffe Harnsäure und Harnstoff gemessen.

Cystatin c
Der Wert wird bestimmt um die Funktion der Niere zu beurteilen. Cystatin C eignet sich dafür sehr, da der Wert bei jedem Patienten bei gesunder Nierenfunktion konstant ist. Besonders nach einer Nierentransplantation wird dieser Wert zur Kontrolle der Funktion des Organs genutzt. Jetzt beauftragen
Harnsäure
Die Harnsäure entsteht beim Abbau von sogenannten Purinen. Das sind Bausteine der DNA beziehungsweise RNA, welche die Erbinformation enthalten. Im gesunden Körper besteht ein Gleichgewicht zwischen der Herstellung und dem Abbau von Purinen. Verschiedene Erkrankungen, bestimmte Ernährungsgewohnheiten sowie die Einnahme bestimmter Medikamente können dieses Gleichgewicht jedoch stören. Das verändert den Harnsäurespiegel.
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Harnstoff
Die Clearance der Stoffe Inulin oder Kreatinin gibt Aufschluss über die Filtrationsleistung der Niere. Sie sinkt also, wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist (akute oder chronische Niereninsuffizienz). In geringerem Ausmaß sinkt die Kreatinin-Clearance auch natürlicherweise mit zunehmendem Alter.
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Kreatinin
Die Clearance der Stoffe Inulin oder Kreatinin gibt Aufschluss über die Filtrationsleistung der Niere. Sie sinkt also, wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist (akute oder chronische Niereninsuffizienz). In geringerem Ausmaß sinkt die Kreatinin-Clearance auch natürlicherweise mit zunehmendem Alter.
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Blutfettwerte / Cholesterin und Triglyceride

Blutfettwerte / Cholesterin und Triglyceride

Neben den Werten des Blutbildes gibt es zahlreiche weitere Werte, die sich aus der Untersuchung des Blutserums messen lassen, z.B. die sog. Blutfette. Fette, sog. Triglyceride, sind für den Körper eine sehr wichtige und effektive Energiequelle. Sie werden größtenteils mit der Nahrung aufgenommen. Was nicht direkt verbraucht wird, wird eingelagert (quasi für schlechtere Zeiten, von denen unsere Vorfahren viele hatten).
Auch Cholesterin wird zu den Blutfetten gerechnet, auch wenn es genau genommen gar kein Fett ist. Cholesterin dient in erster Linie als Baustein in Zellwänden (sog. Membranen) - sie machen die Membran biegsam und helfen dabei, bestimmte Stoffe hindurchzulassen. Beides (Triglyceride und Cholesterin) kann jedoch nicht direkt im Blut schwimmen, weil beides wasserabweisend (hydrophob) ist. Daher gibt es im Blut spezielle Transport-Kügelchen, sog. Lipoproteine, die Cholesterin und Triglyceride in die Gewebe transportieren, wo sie benötigt oder gelagert werden sollen.

Blutgruppenbestimmung
Bei einer Blutgruppenbestimmung wird eine Bestimmung der AB0-Blutgruppe sowie eine Rhesus-Bestimmung durchgeführt. Daneben wird noch ein Antikörpersuchtest durchgeführt.
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Gesamtcholesterin
Cholesterin ist ein wichtiges Blutfett, das für viele Körperfunktionen benötigt wird, zum Beispiel zur Herstellung von Hormonen und Vitaminen sowie zum Aufbau der Zellwände. Das Cholesterin ist aber neben den Triglyzeriden auch an der Entstehung der Arteriosklerose beteiligt.
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HDL
Da Fette (Lipide) wasserunlöslich sind, müssen sie im wässrigen Blut in Form von Lipoproteinen transportiert werden.
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LDL
Da Fette (Lipide) wasserunlöslich sind, müssen sie im wässrigen Blut in Form von Lipoproteinen transportiert werden.
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Triglyceride
Triglyceride (auch Triglyzeride, Neutralfette) gehören zur Gruppe der Nahrungsfette. Sie dienen dem Körper als Energiereserve und werden bis zu ihrem Gebrauch im Fettgewebe gespeichert.
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Entzündungswerte

Entzündungswerte

Wenn irgendwo im Körper eine Entzündung aktiv ist, wird das auch im Blut sichtbar. Es gibt drei wichtige Werte, die als sog. Entzündungswerte herangezogen werden:
CRP (C-reaktives Protein)
die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG)
die Anzahl der Leukozyten (siehe grosses Blutbild)

Keiner der Werte ist jedoch spezifisch. Das bedeutet, man kann nicht sagen, welche Art von Entzündung oder Gewebeschädigung sich wo abspielt. Es handelt sich also lediglicht um Marker, die anzeigen, dass etwas nicht in Ordung ist. Was und wo muss durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden.
Der CRP-Wert ist dabei am sensibelsten: er steigt innerhalb weniger Stunden um ein Vielfaches an. Wie stark zudem die Anzahl der Leukozyten ansteigt, hängt von der Art der Infektion ab. Die Blutsenkungsgeschwindigkeit verändert sich dagegen relativ träge: sie verändert sich meist erst mit einem zeitlichen Versatz von mehreren Tagen.

CRP ( C – reaktives Protein )
Das „C-reaktive Protein“ (CRP) ist der wichtigste Blut-Laborwert zum Feststellen und zur Verlaufskontrolle einer Entzündung im Körper. Bei CRP handelt es sich um einen Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird. Jetzt beauftragen
Rheumafaktor (RF)
Warum wird der Rheumafaktor gemessen? Der Rheumafaktor (RF) ist ein Antikörper gegen das körpereigene Immunglobulin G. Er selbst gehört zu den Immunglobulinen IgM, IgG, IgA oder IgE. Der Rheumafaktor ist Teil der Rheuma-Diagnose: Bei etwa der Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis ist er positiv.
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Blutgruppenbestimmung

Blutgruppenbestimmung

Jahrhunderte lang war das Vermischen von Blut (z.B. eine Blut-Transfusion) ein lebensgefährliches Risiko. Manchmal konnte man dem Patienten so helfen, aber in vielen Fällen verstarben sie qualvoll. Erst im Jahre 1901 brachte Dr. Karl Landsteiner (1868 - 1943) Licht ins Dunkel, als er ein System aus vier verschiedenen Blutgruppen beschrieb, das sog. AB0-System. Landsteiner erkannte, dass es auf der Oberfläche der Erythrozyten zwei Arten von Proteinen gab, die sog. Antigene. Das umgebende Blutplasma kann zudem zwei Arten von Proteinen enthalten, die sich an die Antigene anlagern können - diese werden Antikörper genannt. Damit Blut nicht verklumpt (sog. Hämagglutination), dürfen Antigene und Antikörper nicht zueinander passen.


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